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Der kelto-irische Begriff Samhain bezeichnet den Beginn des keltischen Winters am Vorabend des 1. November bzw. zum nächstliegenden Neumond. Das alte Jahr liegt im Sterben, das neue Jahr ist noch ungeboren. Die Schleier in die Welt der Toten sind sehr dünn und durchlässig. In dieser Nacht suchen die Geister der verstorbenen Seelen und Ahnen die Lebenden auf, sie wärmen sich am Samhainfeuer und die Lebenden können mit ihnen kommunizieren. Samhain ist ein Fest der Orakel, der Zukunftsschau, Zauber und der Rekapitulation des alten Jahres, aber auch ein Fest des trotzigen Bekenntnisses zum Leben. Angesichts der nahenden Finsternis werden das Leben und die Fruchtbarkeit besonders hervorgehoben. Durch reichlich deftige Speisen, ungehemmtes Trinken und einer freudigen Ausgelassenheit wird das Leben gefeiert und die verstorbenen Seelen werden eingeladen, sich daran ebenso zu laben wie die Lebenden.
nächstes Jahresfest:
Jul - Wintersonnenwende
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