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Ostara – Frühjahrstagundnachtgleiche |
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Das Ostara-Fest findet alljährlich zur Frühjahrstagundnachtgleiche um den 21. März statt, es markiert den kalendarischen Frühlingsanfang. Das Wort Ostara ist von der teutonischen Fruchtbarkeitsgöttin Eostre abgeleitet, der Göttin der Morgenröte. Sie ist ein Aspekt der germanischen Göttin Freya, deren Fruchtbarkeitstiere die Hasen sind. Auch die griechische Unterweltsgöttin Persephone wird in antiken Zeichnungen und Skulpturen mit Hasen dargestellt. Der Hase ist zu dieser Zeit besonders sexuell aktiv und ist somit ein lebender Aspekt der Fruchtbarkeit. Das Symbol dieses Festes ist das Ei. Es symbolisiert das Welten-Ei, aus dem die Welt neu erschaffen wird. Es steht für Erneuerung, Verjüngung und Wiedergeburt. Der Brauch die Eier zu suchen stammt wohl daher, dass die Hühner zu dieser Zeit wieder die Eier zu legen beginnen und diese überall ablegen und der Mensch reichlich zu suchen hat um sie zu finden. Die Vorstellung, dass der Hase die Eier legt, entspringt möglicherweise daraus, dass wenn man der Frühlingsgöttin Opfergaben darbringt, die Hasen, als ihre irdischen Boten die Eier, als Symbol für die neuentstehende Welt, überall verteilen. Die Menschen haben somit die Hasen und die Eier in Verbindung mit der heranwachsenden Fruchtbarkeit gebracht.
Da die Fruchtbarkeit bei diesem Fest eine zentrale Rolle spielt, steht es vor allem für Vitalität, (Neu)Erwachen, Geburt, sexuelle und spirituelle Kraft und für Initiation.
Siehe auch:
Äquinox-Schwitzhütte
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